Urlaubszeit ist Einbruchszeit

ZECH Urlaubscheckliste für Haus & Wohnung

Götzis, 06.07.2017.

Mit diesen zehn Tipps können Sie vorbeugen:

  1. Briefkasten
    Achten Sie darauf, dass der Briefkasten während Ihrer Abwesenheit nicht überquillt. Ein Zeitungsabo können Sie meist auf Verlangen für die Urlaubsdauer abbestellen. Optimal ist es, wenn ein Nachbar oder Freunde den Briefkasten regelmäßig leeren können. Bitte auch keine Hinweise für den Postboten anbringen, dass Pakete bitte beim Nachbarn abzugeben sind.
  2. Es werde Licht
    Ein dunkles Heim zeigt Einbrechern: Sie sind nicht zu Hause. Bringen Sie am besten Zeitschaltuhren an Lampen, Radio und TV-Gerät an, um vorzugaukeln, Sie seien zu Hause. Sie sollten jedoch Ihre Nachbarn informieren, zu welchen Zeiten Lampen oder Radio automatisch angehen – so lösen sie keinen falschen Alarm aus! 
  3. Türsicherung - doppelt hält besser
    Wohnungs- und Haustüren sollten immer zweimal abgeschlossen werden. Es genügt nicht, die Tür einfach ins Schloss fallen zu lassen. Die Täter nutzen ein Brecheisen, um Türen aufzuhebeln. Zweimal abschließen heißt, dass der Schließriegel im Türrahmen ist - die Täter brauchen somit länger zum Aufbrechen. Auch Kellertüren sollten immer verschlossen sein. 
  4. Haustürschlüssel niemals außerhalb der Wohnung verstecken.
    So einfallsreich das Versteck auch sein mag - die Täter finden alles. Auch falls ein Tresor im Haus ist, ist der noch kein Garant für Sicherheit. Besser sind Modelle mit Zahlenschloss. Denn einen Schlüssel muss man erst mal verstecken. Und die Zuckerdose in der Küche ist dabei eine schlechte Wahl.  
  5. Nicht die Mittel zum Einbruch liefern
    Mülltonnen, Gartenmöbel, Leitern, Rankgerüste für Pflanzen oder Bäume, die nahe am Haus stehen - allesamt praktische Aufstiegshilfen, um auf einen Balkon oder ein höher gelegenes Fenster zu klettern. Um Einbrechern nicht noch die Mittel zum Zweck zu liefern, sollten diese weggeschlossen werden. 
  6. Der Rolladen bleibt oben
    Sehen Sie davon ab, die Rollläden zu schließen, wenn Sie in den Urlaub fahren. Tagsüber heruntergelassene Rollos signalisieren jedem Einbrecher, dass Sie abwesend sind. Schutz gegen einen Einbruch bietet ein Rollladen ohnehin so gut wie nicht. Am besten ist es, Rollos elektrisch zu steuern - etwa auf Basis einer Zeitschaltuhr. Ansonsten hilft vielleicht auch ein Nachbar, die Rollläden hin und wieder rauf- und runterzulassen. Denn Einbrecher meiden Objekte, die belebt aussehen. 
  7. Gute Nachbarschaft
    Aufmerksame Nachbarn seien manchmal effektiver als teure Sicherheitstechnik. Die Polizei empfiehlt deshalb, Nachbarn Bescheid zu geben, wenn man für längere Zeit verreist. Bieten Sie umgekehrt auch Ihre Hilfe an. 
  8. Fenster und Terrassentüren den ganzen Tag verschlossen?
    Auch hier gilt: Lassen Sie Ihren Nachbarn ab und zu lüften – ganz nebenbei hat dies den Nebeneffekt, dass nach Ihrem Urlaub frische Luft auf Sie wartet. Aber Achtung: Die Fenster nicht gekippt lassen – denn gekippte Fenster sind offene Fenster. Zudem zahlt die Versicherung nichts, wenn Einbrecher durch ein gekipptes Fenster einsteigen. 
  9. Keine Hinweise auf den Urlaub auf Handy / Anrufbeantworter / Mailbox
    Ein Anruf / ein Mail genügt und schon wissen die Täter, wie viel Zeit bleibt. Deshalb neutrale Texte wählen. 
  10. Sind Ihre wertvollsten Gegenstände und Daten ungesichert in einfachen Schränken gelagert?
    Besonders wertvolle Gegenstände sollten Sie während Ihrer Abwesenheit in einem Bankschließfach aufbewahren und zusätzlich fotografieren. Sollte doch etwas passieren, haben Sie so den direkten Nachweis für die Versicherung.


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